Holly BlackDer Prinz der Elfen

Holly Black

Der Prinz der Elfen

Ich war sehr neugierig auf das Buch – vor allem wohl, weil Ben schwul ist (warum wagt keiner, dass so deutlich zu deklarieren?)
Zuerst kam ich nicht wirklich rein, dann wurde es für mich zunehmend verwirrender und ich kam nicht immer mit. Ich hatte bisweilen Schwierigkeiten damit zu bestimmen, auf welcher Zeitebene wir uns gerade befinden, für mich war es ein bisschen rückwärts vorwärts, was die Lesefreude etwas getrübt hat.
Die Geschichte an sich mag ich. Da ist ein Geschwisterpaar, das denselben Jungen liebt: der Elfenprinz im Sarg. Als der Sarg zerstört und der Fluch des Elfenprinzen aufgehoben wird, wollen beide ihm helfen. Und – überraschenderweise – ist Hazel dazu eher in der Lage als Ben. Ich fand es erfrischend, dass diesmal eine weibliche Figur die Beschützerin ihres Bruders war und nicht – wie so häufig – der Bruder, der auf die Schwester aufpasst.
Hazels Geheimnis sorgte für einen spannenden und überraschenden Twist und ich mag die Auflösung des Konfliktes, auch wenn ich da ebenfalls wieder fragend die Stirn gekraust habe und ein paar Seiten zurückblättern musste, um mich wieder zurechtzufinden.
All die unterschiedlichen Elfen, mit ihrer Schönheit, mit ihrer Grausamkeit; Fairfold mit seinen komischen und doch ganz normalen Bewohnern, das war fantasievoll und gleichzeitig greifbar. Zusammen mit einem sehr atmosphärischen Schreibstil toll zu lesen. Trotzdem zu oft zu verwirrend für mich, weswegen mich der Prinz der Elfen leider nicht überzeugt hat.

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